aus dem Roman „Meinen Hass bekommt ihr nicht“

– von Antoine Leiris

Am 13. November 2015 sah Antoine Leiris seine Frau Hélène zum letzten Mal – sie starb an diesem Tag im Konzertsaal Le Bataclan in Paris. Während die Welt geschockt versuchte, eine Erklärung für das Unfassbare zu finden, postete der Journalist auf Facebook einen offenen Brief. In bewegenden Worten wandte er sich darin an die Attentäter und verweigerte „den toten Seelen“ seinen Hass. Die Botschaft ging um die Welt.

Das Grauen, der Verlust und die Trauer haben Antoine Leiris‘ Leben erschüttert. Ehrlich und ergreifend schildert er Momente aus einem zerstörten und doch so zärtlichen Alltag zwischen Vater und Sohn – und sagt, dass das Leben trotzdem weitergehen soll. Antoine Leiris trotzt dem Terror und der Gewalt mit einer bewegenden und hoffnungsvollen Botschaft: „Meinen Hass bekommt ihr nicht!“

Franz Froschauer geboren 1958 in Vöcklabruck. Schauspielstudium an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz (Diplom mit Auszeichnung). Engagements u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Residenztheater München, am Schauspiel Bonn, am EDT Hamburg und am Münchner Volkstheater. 1996 Leitung der Festwochen Gmunden.

Zahlreiche Fernsehrollen, Kinofilme u.a. Hasenjagd (Spezialpreis der Jury Filmfestival San Sebastian, Publikumspreis bei der Diagonale, Kulturpreis des Landes OÖ, Österr. Filmpreis), 2maliger Nestroypreis, Landeskulturpreis, Vöckla Award. Für seine Darstellung des „Eichmann“ erhielt Franz Froschauer 2015 den Anerkennungslandeskulturpreis für Bühnenkunst. Unzählige Lesungen und Chansonabende im In- und Ausland.

Franz Froschauer wurde eingeladen von der Passauer Freimaurerloge „zu den vereinigten drei Flüssen e.V.“. Die Loge hat sich bereits seit vielen Jahren einen Namen gemacht mit der Durchführung von kulturellen und musikalischen Veranstaltungen.

Eintritt:

15,- / 7,50 (Mitglieder des Trägervereins) / 5,- (Restplätze für sozial Bedürftige)